Bei der Fotoserie GERDA IM AQUARIUM waren schlichte Glaskuben der Ausgangspunkt. Gerda Haas versucht in ihrer Arbeit die extremen Gegensätze, den harten, kalten Körper eines gläsernen Aufzuchtsbeckens mit dem weichen, warmen weiblichen Körper zu verbinden. Es entsteht ein irritierendes Spiel mit dem Körper und seinem Umraum. Das Foto im Foto fordert die Grenzen der Wahrnehmungsfähigkeit des Betrachters heraus. Absicht ist es, Denkbilder zu schaffen, derer Sinn sich erst bei längerem Hinsehen und Nachdenken erschließt. Es geht um die Selbst- und Fremdwahrnehmung des weiblichen, ihres eigenen Körpers in seiner Verfremdung. Gerda Haas